Umweltbundesamt bestätigt unzureichende Wirkung der Beschlüsse des Diesel-Gipfels


– Beschlüsse des Diesel-Gipfels reichen nicht aus

– Laut Berechnungen des Umweltbundesamtes reichen Softwarelösung und Umtauschprämien nicht aus, um in allen betroffenen Städten Fahrverbote zu verhindern

– Umweltministerin Barbara Hendricks fordert Hardware Nachrüstung

Weiterer Diesel-Gipfel im Herbst in Planung

Königswinter, 24. August 2017 – Die Baumot Group AG (WKN A2DAM1), einer der führenden Anbieter im Bereich der Abgasnachbehandlung, informiert über aktuelle Entwicklungen der Diskussion über Diesel-Pkw-Nachrüstung in Deutschland. Nach neuesten Berechnungen des Umweltbundesamts (UBA) werden sogenannte Software-Updates zur Abgasreinigung sowie Umtauschprämien für ältere Diesel-Pkw nicht ausreichen, um in allen betroffenen deutschen Städten Dieselfahrverbote zu verhindern. Damit bestätigte das UBA die Kritik von Bundesumweltministerin Barbara Hendricks, die bereits im Anschluss an den Diesel-Gipfel Anfang August eine Nachrüstung der betroffenen Diesel-Pkw mit Hilfe von Hardware-Nachrüstungen gefordert hatte.

Laut Umweltministerium senkten Prämien und freiwillige Software-Updates die Werte des gesundheitsschädlichen Stickoxids (NOx) in nur etwa 20 betroffenen Städten unter die Schwelle von 40 Mikrogramm pro Kubikmeter. Damit droht in zahlreichen deutschen Großstädten weiterhin ein Fahrverbot für Halter älterer Diesel-Pkw. Entgegen der ursprünglichen Aussage von Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt ist für den Herbst ein weiterer Diesel-Gipfel geplant, zu dem Kanzlerin Angela Merkel bereits ihre Teilnahme im Falle eines Wahlerfolgs ankündigt hat.

Marcus Hausser kommentiert die aktuelle Entwicklung: «Nachdem Verwaltungsgerichte, der Städtetag sowie der bayrische Senat das Software Update als unwirksame Maßnahme zur Vermeidung von Fahrverboten erachten, hat sich nun auch Frau Hendricks dieser Meinung angeschlossen. Wir rechnen damit, dass die Ergebnisse der bisher beschlossenen Maßnahmen im Rahmen des nächsten Diesel-Gipfels ungenügend ausfallen werden und in einem nächsten Schritt die „Blaue Plakette“, also eine Hardware-Nachrüstung, diskutiert werden muss.«

Mit dem BNOx System verfügt die Baumot Group nachgewiesenermaßen über ein hocheffizientes System zur Stickoxidreduktion bei Diesel-Pkw um rund 95% unter realen Bedingungen. Die mit dem BNOx erreichten Emissionswerte von nachgerüsteten Fahrzeugen ab der Schadstoffklasse Euro-5 sind unter realen Bedingungen besser als jene der meisten Fahrzeuge der Euro-6-Kategorie. Dank der geringen Größe und des modularen Aufbaus ist der BNOx dabei eine kostengünstige Lösung, die in alle gängigen Dieselfahrzeuge eingebaut werden kann. Getestet und belegt wurde die Wirksamkeit des BNOx bereits in einem Euro-5-Passat (1.6 TDI). Das System war 2014 anfänglich für den Einsatz in großen Motoren, z.B. für Busse, Lkw sowie Land- und Baumaschinen entwickelt worden. Anfang 2016 wurde dann erfolgreich der Einsatz im Pkw-Bereich realisiert.

Ausführliche Informationen zum BNOx System sind unter folgendem Link verfügbar: www.BNOx.info.